22.03.2022

Verpackung 4.0

Verpackung neu denken

Der schnelle Kaffee für zwischendurch kommt im To-go-Becher daher, die frischen Erdbeeren warten in der durchsichtigen Plastikschale im Supermarkt auf Käufer, und die Zahnpasta wird morgens einfach aus der Tube gedrückt – klar, Verpackungen sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Hinzu kommen die unzähligen Päckchen und Pakete, die aufgrund der Zunahme des E-Commerce tagtäglich versendet werden.

All diese Verpackungen dürfen wir nicht achtlos wegwerfen. Denn sie sind kein Müll, in ihnen stecken vielmehr wertvolle Rohstoffe, die es zu bergen und wiederzuverwerten gilt. Aus diesem Grund werden auch die Abfallrichtlinien immer weiter verschärft: Seit vergangenem Juli ist der Handel mit Wegwerfprodukten wie Einwegbesteck und -tellern, Wattestäbchen und Strohhalmen, To-go-Bechern und Einweg-Lebensmittelbehältern aus Styropor europaweit verboten. Seit Januar sind zudem alle Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff pfandpflichtig. Und ab dem kommenden Jahr müssen Caterer, Lieferdienste und Restaurants für Essen und Getränke zum Bestellen und Mitnehmen Mehrwegbehälter anbieten. All diese Richtlinien sollen zu mehr nachhaltigen und recycelbaren Verpackungen führen, die nach dem Einsatz schnell in neue Produkte transformiert werden können. Mehr dazu lesen Sie auf den kommenden Seiten. Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre!