Wer eine Zeitreise in das Jahr 2040 unternimmt, entdeckt Schulen in einem neuen Gewand. Die Bildungseinrichtungen sind sehr stark vernetzt, die Digitalisierung ermöglicht neue Lehr- und Lerndesigns und die Form der Schule hat sich an die neuen Schwerpunkte angepasst. Zunächst ein Blick auf das Netzwerk der Schule der Zukunft: Es besteht aus völlig verschiedenen Kooperationspartnern. Im Rahmen internationaler Projekte arbeiten die Bildungseinrichtungen global mit Partnerschulen aus anderen Ländern zusammen. Fachliche Inhalte entwickeln die Schüler gemeinsam, gleichzeitig erwerben die Schulgruppen bei der internationalen Projektarbeit Kompetenzen wie Online-Kommunikation oder Projektplanung.
In der Schule der Zukunft mehr Zeit für den Einzelnen
Adaptive Lehr- und Lernsysteme, mit denen Schüler individuell durch cloudbasierte Computer unterrichtet werden, gehören in zwanzig Jahren zum Standard. Ein entsprechender Algorithmus passt einen riesigen Fundus an Materialien individuell an die Bedürfnisse der Schüler an. Gelernt wird in unterschiedlichen Formaten von der Einzelarbeit bis zum jahrgangsübergreifenden Format. Wichtiger wird auch die Kooperation mit Partnerschulen. Dabei ist das Lernen mobil, orts- und zeitunabhängig. Ein weiterer Pluspunkt: Durch den geringeren administrativen Aufwand haben die Lehrenden mehr Zeit für die Lernenden.
Innovative Raumkonzepte
Passend dazu bietet eine flexible Raum- und Mobiliargestaltung Möglichkeiten für verschiedene Arbeitsformen, aber auch für Entspannung und Freizeitangebote. Daneben sorgen eine ausgewogene Akustik, die richtige Temperatur zum Lernen oder ein innovatives Licht- und Farb-Design für kreative Arbeitsbedingungen.
Quellen:
OECD: Lernkompass 2030
Microsoft & McKinsey: Class of 2030