Viele Verantwortliche in Behörden und auch in den Kommunen haben jahrelang den digitalen Wandel verschlafen. Umso dringender suchen die Verantwortlichen Experten, welche die Digitalisierung der Institutionen voranbringen. Dazu zählen selbstverständlich IT-Spezialisten: Viele Stadtverwaltungen stehen vor der Herausforderung, ihre Kommunen für die Herausforderungen rund um Vernetzung und neue Lebenswelten fit zu machen. Dafür benötigen sie allerdings auch Techniker, etwa für den Ausbau von Glasfasernetzen. Gesucht sind weiterhin alle Disziplinen von Ingenieuren, die smarte Infrastrukturen planen, bauen und in Betrieb nehmen können.
Und auch in der Planung und Konzeption der Digitalisierung baut der Staat Kompetenzen auf. Hier haben Juristen, Steuer- und Wirtschaftsexperten und auch Personalmanager gute Chancen, wenn sie das fehlende Know-how rund um die digitale Welt mit in die Ämter bringen.
Beamter werden
Den Bewerberinnen und Bewerbern winkt häufig der Beamtenstatus, verbunden mit einer Auswahl unterschiedlichster Berufe und interessanter Laufbahnen. Darüber hinaus bieten viele Behörden Fortbildungsmöglichkeiten, Schulungen und Teilnahme an Konferenzen – und damit Chancen zur beruflichen Weiterentwicklung und persönlichen Selbstverwirklichung, die viele Bewerber so in der freien Wirtschaft nicht sehen.
Als weiterer Vorteil gilt häufig der Verzicht auf feste Arbeitszeiten. Bewerber erwarten, dass ein möglicher Beamtenstatus ihnen in ihrem weiteren Berufsleben Gleit- und Teilzeiten möglich macht. Sie setzen darauf, dass sie nicht die gesamte Arbeitszeit ausschließlich am Arbeitsplatz verbringen – sondern auch von Zuhause arbeiten werden.
Mit diesen Arbeitszeitregelungen hoffen sie eine positive Work-Life-Balance anstreben zu können. Zugleich soll dies die Basis für die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf sein – für viele ein klarer Vorteil verglichen mit der freien Wirtschaft.